Pfarrverbund

Unsere Schule liegt im Pfarrverbund St. Katharina mit

St. Katharina und St. Martin

Zum Pfarrverbund haben wir guten Kontakt.
Durch den kirchlichen Jahreskreis hindurch feiern wir regelmäßige Schulgottesdienste in beiden Kirchen.
Eine besondere Beachtung schenken wir dem Fest des Heiligen Martin und dem Fest der Heiligen Katharina, unserer Namenspatronin. Sie ist die Patronin der Schulen und Universitäten.

Das Gebäude

Bis 1998 waren wir viele Jahre (zunächst als Volksschule, seit 1969 als Grundschule) in dem Traditionsgebäude an der Oberen Husemann Str. 10 untergebracht. Nach gründlicher Renovierung sind wir im Herbst 1998 in das jetzige „historische“ Gebäude im Bornekamp umgezogen.
Die Schule liegt im Grünen direkt neben dem Bornekampbad, im Naherholungsgebiet Bornekamptal und doch nicht weit entfernt von der Stadtmitte.
Sie verfügt über 12 Klassenräume, einen Mehrzweckraum, ein Leseparadies, Aula, Sporthalle, Gruppenräume für die Katharinen-Kinder-Kiste, sowie Räumlichkeiten für die Offene Ganztagsschule und Lehrmittelräume.
Der Schulhof wurde mit Hilfe des Fördervereins zu einem Spielhof umgestaltet.

Ein paar Zahlen

Die Katharinenschule besuchen im Schuljahr 2017/18 326 Kinder in 12 Klassen, darunter auch interkulturelle Kinder aus vielen verschiedenen Nationen, die voll in die Schulgemeinschaft integriert sind.
Für die italienischen und portugiesischen Kinder wird herkunftssprachlicher Unterricht an unserer Schule angeboten. Als besonderes Angebot können die Kinder ab Klasse 3 Italienisch als Fremdsprache kennenlernen. Für Kinder mit sprachlichem Förderbedarf bieten wir schulische Stützkurse an.
Etwa 110 Kinder nehmen in der Katharinen-Kinder-Kiste am Betreuungsangebot von 7.00 – 13.30 Uhr teil.
Weitere 120 Kinder besuchen die Offene Ganztagsschule „Villa Kunterbunt“ bis 16.00 Uhr.
Unser Förderverein (ca. 400 Mitglieder, davon viele Ehemalige!!!) unterstützt uns mit vollem Einsatz ideell und finanziell. Hier freuen wir uns immer über aktive Mithilfe und Spenden. (Anschaffungen und Aktionen siehe Förderverein)

Unterrichtsorganisation

Die Schule beginnt morgens um 7.55 Uhr mit dem offenen Anfang. Die Kinder können sich entscheiden, ob sie auf dem Schulhof bleiben oder schon in die Klasse gehen.
Der Unterricht beginnt mit dem ersten Unterrichtsblock von 8.10 – 9.40 Uhr. Danach gibt es eine geteilte Pause. Die Kinder der Schuleingangsphase frühstücken gemeinsam und gehen dann auf den Hof. Die Kinder der 3. und 4. Jahrgänge haben zuerst Hofpause und frühstücken anschließend.
Der zweite Unterrichtsblock dauert von 10.10 – 11.40 Uhr. Danach gibt es eine gemeinsame Hofpause von 15 Minuten. Der dritte Unterrichtsblock dauert von 11.55 Uhr bis 12.40 bzw. 13.25 Uhr.
Wir sind eine verlässliche Grundschule, d.h., die Kinder haben an jedem Unterrichtstag mindestens 4 Unterrichtsstunden von 8.10 Uhr bis 11.40 Uhr, auch im Vertretungsfall.
Unterrichtet werden unsere Kinder von 24 Kolleginnen und Kollegen, 3 Sonderpädagoginnen, 2 Lehramtsanwärter/innen, drei Herkunftssprachlehrern (port. und ital.), 4 Gruppenleiterinnen im Offenen Ganztag und vielen weiteren Mitarbeiterinnen in der OGS und der Betreuung KKK. Die Frühbetreuung beginnt um 7.00 Uhr, die KKK dauert nach dem Unterricht bis 13.30 Uhr, der offene Ganztag bis 15.00 bzw. 16.00 Uhr.
Unterrichtsfächer sind Mathematik, Deutsch, Englisch, Sachunterricht, Religion, Musik, Kunst, Sport. Wir decken die volle Stundentafel ab. Außerdem nehmen wir am JeKits-Programm „Jedem Kind ein Instrument“ teil.
Zu den weiterführenden Schulen und unseren Kindergärten haben wir seit Jahren guten Kontakt. Wir versuchen, sanfte Übergänge zu schaffen.

Unser Übergangskonzept
vom Kindergarten in die Schule

Ein Weg mit vielen Stationen

  • Die schriftliche Anmeldung erfolgt im September beim Schulträger.
  •  Bis Anfang November werden die Schulanfänger in unsere Schule eingeladen.  Wir unterhalten uns mit den Kindern und Eltern, erheben die Personaldaten und es findet die Schuleingangsdiagnostik statt. Die Kinder bekommen ein kleines Geschenk
  • Bis zum 15. November finden ggfs. auch die Sprachstandsfeststellungen statt. In den folgenden Monaten finden die Untersuchungen beim Gesundheitsamt statt.

    Bei Bedarf finden noch weitere Gespräche mit den Eltern statt über:

    Eröffnung eines Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen Bedarfs, Teilnahme am „Gemeinsamen Unterricht“ oder Überleitung in eine Förderschule, spezielle Förderbedarfe und Möglichkeiten.

  •  Nach den Herbstferien beginnen die Vorschulkurse für italienische Kinder.
  •  Nach den Osterferien finden die Übergangskonferenzen in den Kindergärten statt.
  •  Nach Weihnachten können die Vorschulkinder einen Katharinen-Führerschein erwerben. Einmal im Monat lernen sie die Schule, ihre zukünftigen Mitschüler/innen, die Räume und unterschiedlichen Fächer kennen.
  •  In den Tagen vor Christi Himmelfahrt besuchen uns die Schulanfänger mit ihren Erzieherinnen und erleben eine Unterrichtsstunde in der 1. Klasse.
  •  Vor den Sommerferien findet der Informationsabend statt. Die Eltern lernen die Klassenlehrer/innen kennen und bekommen wichtige Informationen zum Schulbeginn.
  •  Vor den Sommerferien sind die Schulanfänger zum Sport- oder Schulfest eingeladen.
  • Die zukünftigen Klassenlehrer/innen schreiben jedem Schulanfänger einen persönlichen Brief.
  • Am 2. Schultag nach den Sommerferien findet um 8.30 Uhr der Einschulungsgottesdienst in der Katharinenkirche und danach gegen 9.30 Uhr die Einschulungsfeier in der Schule statt.
  • Der erste Elternabend (Klassenpflegschaftssitzung) ist am ersten Montag

    nach den Sommerferien. Hier wird die oder der Klassenpflegschaftsvorsitzende/r und sein/e Stellvertreter/in gewählt.

  • Den Eltern wird das Konzept des Anfangsunterrichts erläutert.
  • Die „Schul-Polizeibeamten“ informieren über die Sicherheit im Straßenverkehr und die Gefahren auf dem Schulweg.
  •  Ein Fotograf macht in der ersten Schulwoche ein Klassenfoto.

Das Gemeinsame Lernen

„Förderung besonderer Kinder“

Das pädagogische Profil der Katharinenschule als katholische Grundschule beinhaltet schon seit den Anfängen die „Förderung besonderer Kinder“ (zitiert aus einer alten Stichwortsammlung zur Erstellung eines Schulprofils). Gemeint sind damit Kinder mit besonderen Begabungen, die im schulischen Alltag durch differenzierte Unterrichtsformen und erweiterte Arbeitsangebote ebenso angemessen gefördert werden sollten, wie Kinder mit schulischen Schwierigkeiten. Gemeint sind aber auch besonders Kinder, deren häusliche Umgebung kein angemessenes stabiles Netz bieten kann. Diese Kinder sollen die Katharinenschule als ihr zu Hause, ihre Lehrerinnen und Lehrer als wichtige Bezugspersonen erfahren.

Im Laufe der Jahre erweiterte sich der Begriff der besonderen Kinder. Die Förderung kognitiv oder sozial schwacher Kinder, die Unterstützung der besonders begabten Kinder ist in der Katharinenschule durch ein abgestimmtes Förderkonzept so selbstverständlich geworden, dass viele Eltern auch die Einschulung behinderter Kinder als weitere besondere Kinder wünschen.

Erfahrungen mit dem Gemeinsamen Lernen

Die Kolleginnen und Kollegen stellen sich diesen Aufgaben gemeinsam. Inzwischen konnten Erfahrungen gesammelt werden mit den unterschiedlichen Förderschwer-punkten geistige Entwicklung (z.Bsp. Kinder mit Trisomie 21), Lernen, Sprache, emotionale und soziale Entwicklung (auch Autismus) und Beeinträchtigung der Hör- und Sehfähigkeit. An unserer Schule arbeiten fest unsere drei Sonderpädagoginnen Frau Busch, Frau Häcker und Frau Mairath. Sie unterstützen die Kollegen und Kolleginnen, beraten die Eltern und arbeiten mit den Kindern.

Folgende Prinzipien haben die Lehrerinnen und Lehrer der Katharinenschule für das Gelingen des Gemeinsamen Unterrichtes mit behinderten und nicht behinderten Kindern festgelegt:

Die Kinder verbleiben in der Regel in ihren Kindergartengruppen und werden nicht in einer Integrationsklasse zusammengefasst. Dies erleichtert ihnen die Eingewöhnung in die Schule und schafft einen sanften Übergang.

Die sächlichen Voraussetzungen für das Gemeinsame Lernen werden als Priorität betrachtet und nach Möglichkeit erfüllt. (Wahl eines geeigneten Klassenraumes, Anschaffung von Lern- und Beschäftigungsmaterial, Einrichtung des Klassenraumes, Toilette, Geldmittel etc.)
Die personelle Situation in der Klasse wird nach Möglichkeit optimiert (Doppelbesetzungen in bestimmten Fächern, darüber hinaus maximal mögliche Doppelbesetzungen durch LAA oder Praktikanten).

Im Schulleben fühlen sich alle Kolleginnen und Kollegen für die behinderten Kinder besonders verantwortlich, zeigen sich bereit zu helfen, zu schützen und die Idee der Inklusion zu unterstützen.
Im Rahmen von Förderkonferenzen wird in regelmäßigen Abständen über die Entwicklung der behinderten Kinder gesprochen, sodass eine größtmögliche Transparenz gewährleistet ist.